Optimale Rahmenbedingungen schaffen.

„Als Altenpflegerin hatte ich ein großes Bedürfnis die Rahmenbedingungen mit den Arbeitskollegen und Führungskräften gemeinsam zu optimieren und kontinuierlich zu Gunsten der Pflegekräfte und der anderen Berufsgruppen zu gestalten. Das Studium zur Dipl.-Pflegew. (FH) hat mir geholfen, um Pflegetätigkeiten im professionellen und systematischen Kontext zu verstehen sowie aktiv und zielführend zu intervenieren. 
Heute verantworte ich als Regionalleitung mehrere Standorte in der ambulanten, teilstationären und stationären Versorgungsstruktur immer mit dem Ziel, durch Schaffung und Gestaltung optimierter Strukturen und Prozesse die Mitarbeiterzufriedenheit kontinuierlich zu verbessern und die Ergebnisqualität auf der Klientenebene zu steigern."
 
Annemarie Fajardo, 31 Jahre, Altenpflegerin und Dipl.-Pflegew. (FH), Studentin an der FOM im Fach Wirtschaftspsychologie (Master of Science) Regionalleitung und Personalentwicklerin bei der CMS Unternehmensgruppe.

Pflege modernisieren und professionalisieren.

„In der heutigen Zeit ist es von besonderer Bedeutung, junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Durch mein berufsbegleitendes Studium habe ich die Möglichkeit mein wissenschaftliches fundiertes Wissen in die Praxis zu integrieren. Projektmanagement ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit im St. Christophorus Krankenhaus in Werne. Durch neue moderne Projekte und Ansätze können veraltete Strukturen an die heutige Zeit angepasst und verbessert werden. Die veralteten Gedanken, dass das Pflegepersonal die Assistenten der Ärzte sind, sollten aus den Köpfen der Gesellschaft verschwinden. Durch eine Professionalisierung und Akademisierung können wir den Versorgungsprozess der Patienten auf Augenhöhe mitgestalten.“ (2016)

Sarah Behling, 26 Jahre, stellvertretende Stationsleitung am St. Christophorus-Krankenhaus in Werne.

Die Pflege aktiv mitgestalten.

„Als Gesundheits- und Krankenpflegerin erlebte ich, dass neben den unglaublich tollen Erfahrungen und Erlebnissen in der Patientenversorgung pflegerische Tätigkeiten auch sehr anspruchsvoll sind und seelisch wie auch körperlich sehr fordernd sein können. So festigte sich bei mir zunehmend der Gedanke, wichtige Entwicklungen in der Pflege mit beeinflussen und gestalten zu wollen sowie diese argumentativ und wissenschaftlich fundiert untermauern zu können. Die Möglichkeit berufsbegleitend studieren zu können, bestärkte mich in meiner Idee.“ (2015)

Isabella Dominikowski, 31 Jahre, stellvertretende Pflegedirektorin an der Rheinhessen-Fachklinik Alzey.

Berufspolitisches Engagement mit Überzeugung.

„Es war vor allem der berufliche und persönliche Gewinn, der mich dazu bewegte, meine Arbeit und mein Engagement zusätzlich zu meiner Tätigkeit an der Rheinhessen-Fachklinik Alzey auch der Berufspolitik zu widmen. Die Anforderungen und Erwartungen an das Pflegemanagement steigen stetig. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden und mithalten zu können, ist es unumgänglich seinen persönlichen Horizont immer wieder anzugleichen. Ein gutes Netzwerk kann da enorm hilfreich sein und Wege verkürzen.“ (2015)

Isabella Dominikowski, 31 Jahre, stellvertretende Pflegedirektorin an der Rheinhessen-Fachklinik Alzey.

Mit Wissen punkten.

„Durch das Studium konnte ich mir Wissen und Methoden erarbeiten, um mit unterschiedlichsten Situationen besser umgehen zu können. Das gibt Sicherheit beim Argumentieren. Aktuell sind vor allem die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse für meinen beruflichen Alltag sehr wichtig. Aber auch Change- und Projektmanagement nehmen im Aufgabenbereich der Pflegedienstleitung an Bedeutung zu.“ (2015)

Kathrin Lipp, 32 Jahre, Pflegedienstleitung Pflegezentrum 4 am Universitätsklinikum Regensburg.

Im Einsatz für die Profession Pflege.

„Die Erfahrungen während meiner einjährigen Gastmitgliedschaft im Vorstand des Bundesverbands Pflegemanagement haben mich beruflich wie persönlich wachsen lassen. Und mich von der Notwendigkeit eines berufspolitischen Engagements der Führungskräfte überzeugt. Wir brauchen Führungskräfte, die sich für den Berufsstand der Pflege stark machen und einheitlich gegenüber der Politik ihre Interessen vertreten. Dafür setze ich mich als mittlerweile reguläres Vorstandsmitglied auf Bundesebene sowie als Mitglied in der Landesgruppe Bayern aktiv ein und wünsche mir, das bestehende Netzwerk für diese wertvolle Arbeit ausbauen und weiterzuentwickeln zu können.“ (2015)

Kathrin Lipp, 32 Jahre, Pflegedienstleitung Pflegezentrum 4 am Universitätsklinikum Regensburg.

Berufspolitik bewegt.

„Du machst jetzt Berufspolitik? Das ist doch total langweilig!“ Diese Sätze habe ich im letzten halben Jahr sehr häufig gehört. Dabei ist Berufspolitik nicht nur spannend und interessant, sondern bringt Bewegung. Beispielhaft ist sicherlich der Einsatz für Pflegekammern. Durch den Pflegemanagement-Award für Nachwuchsführungskräfte habe ich die einmalige Chance, hinter die Kulissen des Bundesverbands Pflegemanagement zu schauen. Der Verband nimmt Themen in die Hand und kämpft für diese. So stärkt er der Pflege den Rücken und trägt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei. Umso mehr sich engagieren, umso lauter ist unsere Stimme. (2015) Mehr...

Janina Colmorgen, 34 Jahre, pflegerische Zentrumsleitung für Innere Medizin, Dermatologie und hepatobiliäre Chirurgie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Netzwerken als Erfolgsrezept auch in der Pflege.

„In den letzten Jahren stieg die Anzahl der Pflegemanager oder auch gleichwertiger Management-Qualifikationen in unserer Einrichtung deutlich an. Ebenfalls stieg das Interesse von Pflegekräften an einem Studiengang im Gesundheitswesen. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2015 ein Netzwerk an Studierenden im Sozial- und Gesundheitsbereich in unserm Haus ins Leben gerufen“. (2015)

Larissa Klusmann, 27 Jahre, Pflegerische Leitung, Gesundheits- und Sozialwirtschaft (B.A.), Studentin Master of Arts (Health Care Management), HNO-Klinik am Universitätsklinikum Regensburg

Akademisierung des Pflegeberufs ist ein klarer Mehrwert.

„Ein klarer Mehrwert der angebotenen akademischen Weiterbildungsmöglichkeiten zeigt sich in einer deutlich kritischeren Reflektion und in einer damit verbundenen innovativen Gestaltung des Pflegeberufs der Zukunft. Dazu gehören auch die stärkere Verbindung zwischen Theorie und Praxis sowie ein generationenübergreifender Erfahrungsaustausch.“ (2015)

Michael Wagner, 33 Jahre, Fachpfleger Intensiv- und Anästhesie, Student Gesundheitsmanagement, Teilnehmer Traineeprogramm, Universitätsklinikum Regensburg

Besseres Verständnis der Unternehmenswelt.

„Ein besseres Verständnis wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Zusammenhänge in einer Unternehmenswelt war der wichtigste Gewinn aus meinem Gesundheits- und Sozialmanagement Studium. Dieses Wissen ermöglicht, seinen Blick von der Gegenwart hin in die Zukunft aus zu richten und dessen Komplexität in den Wechselwirkungen, die bei der Veränderung einzelner Faktoren stattfinden, durchzudenken. Die möglichen Ergebnisse dessen, sind ebenso faszinierend wie teils ernüchternd“. (2015)

Paul Buschmann, Pflegedienstleitung in der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie am BKH-Günzburg